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HistorischesDie Wurzeln des Wasserwerkes Krusendorf reichen bis in die 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück. Die damalige Torpedoversuchsanstalt (TVA) benötigte 200m³/h Frischwasser, Tiefbohrungen an der Straße Krusendorf - Osdorf verliefen erfolgreich, sodass auf diesem topographisch günstigen Punkt ein Wasserwerk errichtet werden konnte. Es versorgte nicht nur die Marineanlagen der TVA, sondern auch Teilgebiete der Orte Krusendorf und Surendorf mit Wasser.
Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die Anlage nach Kriegsende nicht als militärische Anlage demontiert oder zerstört wurde.
Eigentümer blieb als Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches die BR Deutschland, vertreten durch die Bundesvermögensstelle in Kiel.
Zur Verbandsgründung kam es am 15.11.1956 unter dem Namen
Wasserbeschaffungsverband Noer-Osdorf. Das Versorgungsgebiet umfasste die Gemeinden Noer und Osdorf, sowie Teile der Gemeinden Krusendorf und Surendorf.
Nach der Verbandssatzung hatte der neu gegründete Verband das Frischwasser von dem in Bundesbesitz stehenden Wasserwerk Krusendorf zu kaufen und an seine Mitglieder zu verteilen.
Durch die Aufnahme weiterer Mitglieder vergrößerte sich das Verbandsgebiet, der Vorstand beschloss eine Namensänderung in Wasserbeschaffungsverband Osdorf.

Im Jahre 1964 kaufte der Verband das Wasserwerk in Krusendorf nach längeren Verhandlungen von der Bundesrepublik Deutschland.
In den folgenden Jahren folgte eine ständige Erweiterung des Versorgungsgebietes auf nunmehr ca. 180 km². Somit wird fast der gesamt Dänischen Wohld mit Frischwasser des WBV versorgt.
Hieraus leitet sich der jetzige Name des WBV Dänischer Wohld ab, der so im September 1986 festgelegt wurde.

Wasserwerk Eingang